Börde-Museum Burg Ummendorf
Körnerfrüchte
Gemüse-
und Salatpflanzen, Körnerfrüchte,
Öl-
und Faserpflanzen, Küchen- und Gewürzkräuter,
Surrogate und
Rohstoffe, Heil- und Giftpflanzen,
Färberpflanzen
Getreide bildet die wichtigste Nahrung der bäuerlich wirtschaftenden Menschen seit dem Beginn des Neolithikums vor 7000 Jahren.
Im Ummendorfer Kräutergarten sind
die frühesten damals schon angebauten Weizenarten Emmer und Einkorn
sowie Gerste vertreten. Auch die ab der Bronzezeit verstärkt genutzten
Hirsearten und eine markante Auswahl der in den letzten 100 Jahren gezüchteten
Getreidesorten von Hafer, Gerste, Roggen und Weizen recken ihre Ähren
bis mannshoch hinaus.
Von diesem Getreide setzt sich das Erscheinungsbild
der genutzten Wildgräser und Maissorten deutlich ab.
Auffallend auch der Buchweizen, bei dem es sich um ein Knöterichgewächs handelt, dessen Samen wie Getreidekörner verwendbar sind. Buchweizen hatte lange Zeit den Ruf als "Armeleut-Getreide", wohl auch, weil er auf schlechten Böden ganz gut gedeiht.